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NEWSLETTER  OKTOBER 2020
INHALT

EDITORIAL
Liebe Leser*innen,

in dieser Woche öffnet die Frankfurter Buchmesse, vorrangig digital. Auch wir haben weitere virtuelle Formate entwickelt, um Sie über die Literatur- und Autorenszene aus Südosteuropa zu informieren: etwa unsere spannende neue Gesprächsreihe mit Florian Valerius, alias Literarischer Nerd. Und in unserem Online-Projekt „Revisiting Bucharest“ lassen wir Sie teilhaben an einem ganz besonderen Kulturaustausch. Daneben informieren wir Sie über die Präsenz von Slowenien und damit auch TRADUKI auf der Frankfurter Buchmesse und stellen Ihnen wieder neue Literatur aus der Schwerpunktregion der Leipziger Buchmesse 2020–2022 vor.

Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen!

Antje Contius
Geschäftsleitung

Slowenien mit TRADUKI auf der Frankfurter Buchmesse
Dieses Jahr plant TRADUKI einen ganz besonderen Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse. Auf dem virtuellen Stand der Slowenischen Buchagentur, den Sie hier besuchen können, können Sie unsere Kollegen treffen, sich für einen Termin verabreden, unsere Kataloge und digitale Inhalte durchblättern und viele neue Leute kennenlernen – ein virtueller „Common Ground“! Wir sind vom 14. bis zum 16. Oktober jeden Tag zwischen 9.30 und 16.00 Uhr für Sie da. Treffen Sie uns auf dem virtuellen Slowenischen Stand.

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Neues Format: Literarischer Nerd ‚erliest‘ Südosteuropa
Der „Common Ground“ erweitert seine virtuelle Bühne: Ab November gibt es eine weitere Möglichkeit, die Literatur aus Südosteuropa kennenzulernen und sich der Schwerpunktregion der Leipziger Buchmesse sowohl literarisch als auch thematisch zu nähern. Unter dem Titel „Literarischer Nerd ‚erliest‘ Südosteuropa“ treffen sich Florian Valerius, der bekannte Bookstagramer Literarischer Nerd und Buchhändler aus Trier, und Hana Stojić, Kuratorin des „Common Ground“-Programms, zum lockeren Austausch über ausgewählte Bücher. Immer am ersten Montag des Monats jeweils um 21 Uhr stellen sie bei Instagram Live aktuelle Übersetzungen ganz persönlich vor. Die Reihe startet am 2. November mit David Grossmans Roman Was Nina wusste. Wer sich auf die nächste Ausgabe vorbereiten möchte, erhält am Ende jedes Beitrags einen Hinweis auf das nächste Buch und kann dieses bei einer Buchverlosung gewinnen.

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Neuerscheinung: Insomnia von Ivo Andrić
Sein ganzes Erwachsenenleben lang hat sich Nobelpreisträger Ivo Andrić für seine historischen Romane Notizen gemacht und Alltagsbeobachtungen, Reiseeindrücke, Charakterbilder, lakonische Kürzestgeschichten festgehalten. Zu den schonungslosesten, erschütterndsten, intimsten Texten zählen jene, die sich mit der Schlaflosigkeit, dem Altern und der Vergänglichkeit beschäftigen. Der Andrić-Biograf Michael Martens (Im Brand der Welten, 2019) hat diese besonderen Texte zusammengestellt und präsentiert mit Insomnia eine Mischung aus praller Lebenslust, Franz Kafka und Edgar Allan Poe. Das Buch erscheint am 19. Oktober bei Zsolnay.

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Revisiting Bucharest: Ein Slowene in Rumänien
Der slowenische Lyriker Uroš Prah war im September 2019 der erste Writer-in-Residence im neu eingerichteten Residenz-Programm von TRADUKI und dem Rumänischen Nationalmuseum für Literatur in Bukarest. Einen Eindruck von diesem fruchtbaren Aufenthalt und seinen dort entstandenen Arbeiten gibt es ab Mitte Oktober im neuen Online-Projekt „Revisiting Bucharest“. Mit seinen in Bukarest verfassten Gedichten und einem begleitenden Essay mit Übersetzungen in vier Sprachen nimmt er die Leser*innen mit auf eine spannende literarische Reise in die rumänische Hauptstadt und lässt sie an dem Kulturaustausch teilhaben. 


„Common Ground“ zu Gast in Wien
Auch nach Absage der BUCH WIEN kommt der „Common Ground" im November in die österreichische Hauptstadt und lädt zu spannenden Lesungen und Gesprächen rund um die Literatur aus Südosteuropa ein: Am 12. November steht der großartige europäische Autor Danilo Kiš und sein Einfluss auf spätere Schriftstellergenerationen im Fokus. Und am 24. November wird im Literaturhaus Wien die Lyrik-Reihe „Tradukita poezio - Poesie aus Südosteuropa" vorgestellt. Im November erscheint mit Ausweg von Marianna Georgieva der letzte Teil dieser Reihe.

Noch bis 2022 will „Common Ground. Literatur aus Südosteuropa“ als Schwerpunktregion der Leipziger Buchmesse Autor*innen, Literatur und Kultur vorstellen. Zu dem kulturpolitisch so bedeutsamen Projekt haben sich Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien und Slowenien in Kooperation mit Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. So unterschiedlich die Länder, ihre Völker, Sprachen, Religionen, ihre Geschichte und ihre Geschichten auch sein mögen – auf dem Common Ground präsentieren sie sich erstmals gemeinsam und stellen das Verbindende in den Vordergrund – unabhängig von historischen und aktuellen Konflikten. 

www.traduki.eu  
www.leipziger-buchmesse.de

Medienbüro „Common Ground. Literatur aus Südosteuropa“
Schwerpunktregion der Leipziger Buchmesse 2020–2022
Mirjam Flender, Kirsten Lehnert, Svenja Pütz
literatur2508
Tel: +49 (0)228 / 184967-24, -44  
presse@projekt2508.de


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